iGEM Team 2015
Universität Freiburg

Was machen wir?

Mit unserem Aufbau soll man in der Zukunft mit nur wenigen Tropfen Blut gleichzeitig viele verschiedene Krankheiten detektieren – schnell und günstig!

Wie funktioniert es?

Mit der neuen „Microarray Xeroxing" Technik kopieren wir Krankheitsmarker von einem DNA-Template zu einer Protein-Oberfläche und detektieren die Antikörperreaktion aus dem Blut durch die in Freiburg entwickelte iRIf-Technologie.

Warum tun wir das?

Dieses Projekt ist zentraler Teil der diesjährigen Teilnahme des Freiburger Hochschulteams am iGEM (international genetically engineered machine) Wettbewerb im Bereich der synthetischen Biologie. 

Für nähere Infos und die Möglichkeit uns zu untertützen schaut auf unserem Crowdfunding vorbei: Sciencestarter - iGEM Freiburg´15

Zusammenfassung

In der modernen Medizin ist die schnelle Detektion und zuverlässige Unterscheidung zwischen verschiedenen Krankheitsbildern von zentraler Bedeutung. Heute vorhandene Tests sind meist zeitaufwendig, teuer oder beides.
Das diesjährige iGEM Team Freiburg hat deshalb die Entwicklung einer Methode zum Ziel, die die gleichzeitige Detektion von verschiedenen Antikörpern, also Krankheitsmarkern, im Blut eines Patienten möglich macht. Dazu werden Antigene, Proteine von Krankheitserregern, die das natürliche Ziel der Antikörper sind, in einem definierten Muster an eine Glasoberfläche gebunden und diese wird mit dem Patientenblut in Kontakt gebracht. Erfolgt nun eine Bindung der Antikörper des Patienten an ein Antigen, so kann dies über die iRIf (imaging Reflectometric Interference) Technologie nachgewiesen werden. Da der Ort der Bindung bekannt ist, kann auch der Antikörper-Typ und damit das Krankheitsbild eines Patienten ermittelt werden.
Um die Glasoberflächen mit Antigenen zu versehen, soll deren Herstellung direkt auf der Oberfläche durch zellfreie Expressionssysteme erfolgen. Somit könnte parallel, schnell und kostengünstig auf mehrere Krankheitsmarker getestet werden.